
Pulfrich-Effekt
Dunkle Bilder werden ca. 1/50 sek langsamer verarbeitet als helle. Daher erscheint das Bild für das abgedunkelte Auge verspätet. Angenommen, das rechte Auge wird abgedunkelt. Dann verarbeitet das Hirn das gerade angezeigte Bild für das linke Auge und gleichzeitig das Bild von 1/50 sek vorher für das rechte Auge. Das Bild für das rechte Auge erscheint somit etwas verschoben. Der weiße Kreis aus dem oberen Beispiel befindet sich daher für das abgedunkelte Auge an der Position, an der er 1/50 sek vorher war. Die gleiche Verschiebung ergäbe sich auch bei einem bewegten Bild in einem Video. Unser Gehirn nimmt jedoch nun nicht zwei Kreise bzw. zwei getrennte Bilder wahr, sondern nur einen und berechnet aus der Verschiebung die räumliche Tiefe.
Wahrgenommen werden also zwei unterschiedliche Positionen des Kreises. Das Hirn geht allerdings davon aus, dass es sich nur um einen Kreis handelt. Wäre der Kreis in beiden Fällen an der gleichen Stelle, würde das Hirn die Position des Kreises genau bestimmen können, da sich die beiden Sichtkegel für das rechte und das linke Auge genau an dieser Position schneiden würden. Da die Positionen der beiden Bilder hier nicht ident sind, verschiebt sich der Schnittpunkt der Sichtkegel und damit die vermeintliche Position des Kreises, wie folgende Grafik illustrieren soll:

Bei normaler Fortbewegung in einer Richtung, nehmen beide Augen das gleiche Bild zeitlich verschoben wahr. Dies geschieht durch die räumliche Entfernung zwischen den beiden Augen. Wenn sich der Kopf also um den Augenabstand weiterbewegt hat, befindet sich das zweite Auge an der Position, an der vorher das erste war und erhält das gleiche Bild (nur zeitlich verschoben). Diese eigentlich aus der Bewegung und dem Augenabstand resultierende Verzögerung kann künstlich durch den Pulfrich-Effekt erzielt werden und ermöglicht es, 3-dimensionale Kurzvideo-Sequenzen zu simulieren, obwohl es sich nur um ein einzelnes, gleichmäßig bewegtes Video handelt.
Module, die für die Durchführung vorausgesetzt werden

Grundlagen der Stereoskopie
erstellt von: David Hauger erstellt am: 02.09.2005 geändert am: 10.04.2006
In diesem Modul werden die Grundlagen 3-dimensionaler Wahrnehmung behandelt. Darüber hinaus soll gezeigt werden, wie 3-dimensionale Bilder erzeugt und angezeigt werden können.

Mikrofonaufstellung
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 24.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Mikrofonaufstellung bzw -verfahren bei unterschiedlichen Anwendungen, Stereo Aufnahmen, Laufzeitstereophonie, Intensitätsstereophonie.

Manipulation der Amplitude
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Bearbeitung der Amplitude durch Normalizing, Hüllkurvenbearbeitung und Dynamik.
Spannungsquellen von analogen Klangerzeugern. Maßeinheiten und Kenngrößen.

Beurteilung von Werbung
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 24.10.2004 geändert am: 10.04.2006
Vorlesung Jung. v. Matt zum Thema Beurteilung von Werbung nach dem System von Young&Rubicam
Datenreduktion durch Audiokompression. Verlustfreie und verlustbehaftete Kompression.

Alpha und Maskenkanäle in der Postproduction
erstellt von: Sabine Retschitzegger erstellt am: 28.10.2004 geändert am: 10.04.2006

Kategorien von Mischpulten
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 24.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Einteilung von Mischpulten, Charakteristika und Eigenschaften, analoge Mischpulte, analoge Mischpulte mit digitaler Steuerung, digitale Mischpulte.
Das Format "Filmstreifen" wurde von Adobe für sein Videoschnitt-Programm Premiere entwickelt und dient zum Austausch von Videosequenzen mit Bildbearbeitungsprogrammen (zB Photoshop) um dessen Funktionen bei der Videobearbeitung nutzen zu ...
Beschreibung des Speicher- und Videomediums DVD / Informationen zum Produktionsablauf
Das Modul gibt einen Überblcik über die verschiedenen Arten der Farbmischung: additive, subtraktive, optische Farbmischung. Das Modul ist in Arbeit und noch unvollständig.

Wahrnehmung am Bildschirm
erstellt von: Tereza Szente erstellt am: 05.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Hier werden grundlegende Aspekte der Wahrnehmung am Bildschirm erklärt.

Bearbeitung der Raumcharakteristik - Reverb, Echo und Delay
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 21.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Bearbeitung der Raumcharakteristik von Aufnahmen durch Reverb, Echo und Delay.

MIDI - Musical Instruments Digital Interface
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 23.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Dieses Modul erläutert die Grundprinzipien des MIDI-Standards, die technischen Grundlagen, MIDI Verbindungen, MIDI Hardware sowie den General MIDI Standard (GM).
Erläuterung von HDTV - High Definition Television
Über die Augen wird ein sehr kleiner Teil der elektromagnetischen Strahlung aufgenommen, über ein Geflecht von Rezeptor- und Nervenzellen in elektrische Nervenimpulse umgewandelt und ans Gehirn weitergeleitet, wo der Sinneseindruck von ...

Farbmanagement - Überblick und Fachbegriffe
erstellt von: Thomas Maier erstellt am: 08.03.2006 geändert am: 28.02.2009
Hier werden die Fachbegriffe erläutert, die in Zusammanhang mit Farbmanagement häufig fallen. Unter Farbmanagement versteht man die Farbanpassung aller am Produktionsprozess beteiligten Geräte, vom Scanner über den Bildschirm ...

Austausch von Daten in der Postproduction
erstellt von: Sabine Retschitzegger erstellt am: 01.02.2006 geändert am: 10.04.2006
Da in der Postproduktionspraxis oft mit mehreren verschiedenen Softwarelösungen gearbeitet wird, müssen die entsprechenden Daten zwischen den Programmen ausgetauscht werden. Dieses Modul gibt einen Überblick über die anfallenden ...

Strahlenoptik für Beleuchtung, Reflexion und Transmission in der 3d-Grafik
erstellt von: Jürgen Hagler erstellt am: 09.10.2004 geändert am: 10.04.2006
Strahlenoptik, Reflexion, Transmission, Brechungsindex, Lichtbrechung
LZW ist ein verlustfreier, symmetrischer und adaptiver Kompressionsalgorithmus, der sowohl auf Bild- als auch auf Textdaten angewendet werden kann. LZW komprimiert mittels Lexikon/Wörterbuch, in dem die am häufigsten vorkommenden ...

Grundlagen der Stereoskopie
erstellt von: David Hauger erstellt am: 02.09.2005 geändert am: 10.04.2006
In diesem Modul werden die Grundlagen 3-dimensionaler Wahrnehmung behandelt. Darüber hinaus soll gezeigt werden, wie 3-dimensionale Bilder erzeugt und angezeigt werden können.

Bearbeitung der Phase mit Chorus, Flanger und Phaser
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 21.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Bearbeitung der Phase mit Chorus, Flanger und Phaser.
Der Pulfrich-Effekt (auch: Nuoptix- Verfahren) ermöglicht 3-dimensionales Sehen aufgrund der Tatsache, dass dunkle Bilder langsamer verarbeitet werden als helle.
Wenn ein Pixelbild in Vektoren umgewandelt wird, spricht man von Vektorisieren. Man hat eine gescannte Zeichnung und will diese Zeichnung zur Weiterbearbeitung in Vektorpfade umwandlen.

Koordinatenräume in der Rendering-Pipeline
erstellt von: Jürgen Hagler erstellt am: 09.10.2004 geändert am: 10.04.2006
Koordinatenräume in der Rendering-Pipeline: Lokaler Koordinatenraum, Weltkoordinatenraum, Ansichtsraum

Musikalische Blechblasinstrumente
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Schallerzeugung mit Hilfe von Blechblasinstrumenten. Charakteristika und Unterscheidung.
Direktschall und Reflexionen in geschlossenen Räumen. Akustische Eigenschaften von Räumen.

Das Halbbildverfahren
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 07.11.2004 geändert am: 30.10.2006
Grundlagen des Interlaced Verfahrens

Digitale Schallaufzeichnung
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Grundlagen und Verfahren der digitalen Schallaufzeichnung.

Schallentstehung - Schallquellen
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Grundlagen der Schallentstehung, Oszillator - Resonator - Generator, Arten von Schallquellen.
Das Moiré ist eine bei der Überlagerung von regelmäßigen Rastern auf transparentem Grund entstehende Erscheinung von Mustern. Bei feinen Seidenstoffen oder Vorhanggardinen kann man diesen Effekt gut beobachten. Bei ...
Mapping-Techniken in 3d-Programmen
Internationale Fernsehnormen

Video Kompression / DV
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 01.02.2006 geändert am: 10.04.2006
DV Standards im Detail

Materialität - Masse und Elastizität eines Körpers
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 23.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Masse, Anregungskraft und Elastizität eines Körpers.
Grundlage Tiefenschärfe

Elektronische Klangerzeugung - Der Oszillator
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Für die synthetische Klangerzeugung benötigen wir einen „Auslöser“ dieser nicht vorhandenen Schwingungen. Im Falle eines (analogen) Synthesizers übernimmt das die elektrische Spannung und zwar in der Gestalt, dass ein ...

Der Eingangskanal am Mischpult
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Vorverstärker, Equalizer, Insert, Aux, Subgruppen, Summensignal.

Grundlagen Augmented Reality
erstellt von: Christian Schwarzbauer erstellt am: 28.06.2005 geändert am: 12.05.2008
Augmented Reality wird als Teilbereich der Virtual Reality genannt. Zur Orientierung wird das Reality-Virtuality Continuum von Milgram und Kishino eingeführt, das deutlich machen soll, in welchem Bereich wir uns befinden. Nachdem festgelegt ...

Video und Film im Vergleich
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 28.02.2005 geändert am: 10.04.2006
Video und Film im Vergleich

Das analoge Videosignal FBAS
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 09.03.2005 geändert am: 10.04.2006
Das analoge Videosignal, FBAS, BAS

Elektronische Klangerzeugung - Die Hüllkurve
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Hüllkurven bedeuten einen einmaligen Änderungsverlauf von klanglichen Parametern. Im analogen System ist die Hüllkurve eine Spannung, die sich während des Tastendrucks am Synthesizer verändert. Definiert wird eine ...

Nonlineare Animation in der 3D-Computeranimation
erstellt von: Jürgen Hagler erstellt am: 20.02.2006 geändert am: 10.04.2006
Nonlineare Animation in der 3D-Computeranimation

Pixel Seitenverhältnis
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 28.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Das Pixelseitenverhältnis, die damit verbundenen Probleme und deren Lösung.
Dieses Modul behandelt Autostereoskopie, also die Möglichkeit 3-dimensionalen Sehens ohne spezielle Hilfsmittel. Zu diesem Zweck werden auch verschiedene Blicktechniken erklärt.

Die menschliche Stimme
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Die menschliche Stimme als Schallerzeuger. Stimmhafte und stimmlose Laute.

PDF - Portable Document Format
erstellt von: David Wojak erstellt am: 01.02.2005 geändert am: 10.04.2006
PDF ist ein Dateiformat, das Dokumente mit Bild und Text enthält. Entwickelt wurde es, um ein Format zu schaffen, das den plattformunabhängigen Austausch von Dokumenten gewährleistet. Die Datenspeicherung basiert auf PostScript.

Aktive und passive Stereoskopie
erstellt von: David Hauger erstellt am: 22.06.2005 geändert am: 10.04.2006
Dieses Modul behandelt aktive und passive Stereoskopie und beschreibt dadurch, auf welche Arten 3D-Brillen funktionieren können.

Grundlagen Virtual Reality
erstellt von: Christian Schwarzbauer erstellt am: 28.06.2005 geändert am: 12.05.2008
Als Virtual Reality wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten virtuellen Umgebung bezeichnet. In diesem Modul wird der Begriff der VR definiert ...

Elektronische Klangerzeugung - Vocoding
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
In diesem Modul wird die Entwicklung, Entstehung und Funktionsweise von Vocodersystemen erklärt.

Beschreibung und Ordnung von Farben, Farbmetrik, Farbmodelle
erstellt von: Gerhard Funk erstellt am: 29.09.2006 geändert am: 30.10.2009
Dieses Modul beschäftigt sich mit der Beschreibung und Ordnung von Farben bzw. Farbtönen. Ziel ist es, ein Koordinatensystem zu entwickeln, durch das ein Farbraum aufgespannt wird, in dem allen wahrnehmbaren oder von einem Gerät (wie ...

Grundkonzepte / Compositing-Software
erstellt von: Sabine Retschitzegger erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Grundkonzepte von Compositingsoftware.

MAZ Formate - Videokassetten
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 05.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Magnetaufzeichnung Video, MAZ Systeme und Standards
Grundlage Video Timecode

Bearbeitung des zeitlichen Verlaufs von digitalen Aufnahmen
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 21.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Bearbeitung des zeitlichen Verlaufs von Aufnahmen. Cut, Copy and Paste. Resampling. Timestretching. Übergänge.
Dieses Modul beschreibt Anaglyphen, eine Methode zur 3-dimensionalen Wahrnehmung.

Musikalische Rohrblattinstrumente
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Schallerzeugung mit Hilfe von Rohrblasinstrumenten. Charakteristika und Unterscheidung.

Wichtige Sprachelemente von höheren Programmiersprachen
erstellt von: Gerhard Funk erstellt am: 19.04.2008 geändert am: 16.10.2009
In diesem Modul werden folgende wichtige Sprachelemente höherer Programmiersprachen allgemein und am Beispiel von ActionScript erklärt: Variable, Terme, Wertzuweisung, Array, Sequenz, Verzweigungen (bedingte Anweisungen), Schleifen, ...

Modulare Synthesen - Wesentliche Verfahren der Klangsynthese
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 23.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Dieses Kapitel beschreibt die wichtigsten Formen der Klangsynthese, wie sie in den meisten analogen und digitalen Synthesizern verwendet werden.

Analoge Schallaufzeichnung
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Grundlagen und Verfahren der analogen Schallaufzeichnung.

Elektronische Klangerzeugung - Audiomodulation
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Audiomodulation bedeutet, dass ein Signal durch ein anderes beeinflusst wird. Bei einem Synthesizer etwa wird mit der Steuerspannung eines Oszillators ein anderes Modul manipuliert.
Raytracing, Reflection, Reflexion, Reflexions-Mapping

Verlauf
Alle Kapitel anzeigen
voriges Kapitel