
Bézier-Kurven
Klassische Kurvenlineal versus mathematische Darstellung frei formbarer Oberflächen
Die geschichtliche Entwicklung der Bézier-Kurven beginnt in den späten 50er Jahren in der Autoindustrie. Vor der Entwicklung der Bézier-Kurven zeichneten die Designer Kurven am Papier durch Kurvenlineale. Ausgehend von den Skizzen wurden in zeitaufwendigen Prozessen maßstäbliche Modelle aus Holz und Ton gefertigt. Ein finales Master-Modell aus Gips wurde schließlich für die Kopiermaschinen eingesetzt. Das primäre Ziel war die Darstellung frei geformter Kurven und Oberflächen zu ermöglichen um den Designprozess in der Automobilindustrie zu optimieren:
Seit 1955 wurden die ersten sog. NC(Numerical Control)-Maschinen entwickelt und eingesetzt. Diese konnten geometrische Daten aus einem Rechner interpretieren und auf Werkzeuge übertragen. Paul de Casteljau, der bei Citroen tätig war, entwickelte 1959 ein einfaches und schnell berechenbares Konstruktionsprinzip für Kurven und gekrümmte Oberflächen. Parallel entdekte ein anderer Ingenieur - Pierre Bézier, der für Renault arbeitete, 1962 unabhängig von De Casteljau dieselbe Formel. Es folgte ein Rechtsstreit, der durch einen Vergleich beigelegt wurde: Die allgemeine Formel und damit die Kurven wird folglich nach Pierre Bézier benannt (Bernstein-Bézier-Polynom, Bézier-Kurve/Fläche) und das zugrunde liegende Konstruktionsprinzip wird nach De Casteljau (De Casteljau-Algorithmus) benannt. Die Entwicklungen von Bézier und Casteljau werden als Grundlage für ein CAD-Programm benutzt. Bereits wenige Jahre später konnte die Bézier-Kurven unmittelbar zur Steuerung von NC-Fräsen herangezogen werden. Die Entwicklung von Bézier und de Casteljau gaben Anstoß zu parallelen Weiterentwicklungen in anderen Industriebereichen wie Schiffsbau und Luftfahrt.
Konzept der Bézier-Kurvendarstellung:
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| Die Kurvendarstellung sollte geometrisch begründbar und die zugrunde liegende Mathematik leicht verständlich sein. Béziers Grundidee war eine Kurve durch ein Parallelepiped (6 deckungsgleiche Parallelogramme, die in parallelen Ebenen zueinander liegen) zu definieren. Die Kurve konnte vollständig durch vier Punkte, P1, P2, P3, P4 - bekannt als Kontrollpunkte - festgelegt werden. |
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erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 23.09.2004 geändert am: 10.04.2006
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erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 18.06.2012
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erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 21.09.2004 geändert am: 10.04.2006
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erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
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erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
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erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Grundlagen der Schallentstehung, Oszillator - Resonator - Generator, Arten von Schallquellen.

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erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
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erstellt von: David Hauger erstellt am: 22.06.2005 geändert am: 10.04.2006
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erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 05.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Magnetaufzeichnung Video, MAZ Systeme und Standards

Grundkonzepte / Compositing-Software
erstellt von: Sabine Retschitzegger erstellt am: 22.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Grundkonzepte von Compositingsoftware.
Grundlage Video Timecode

Corporate Identity (CI) im Webkontext
erstellt von: Tereza Szente erstellt am: 02.11.2004 geändert am: 10.04.2006
Hier werden Gestaltungskriterien für Corporate-Design im Webkontext erläutert.

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erstellt von: Albert Waaijenberg erstellt am: 02.02.2006 geändert am: 10.04.2006
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erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 21.09.2004 geändert am: 10.04.2006
Bearbeitung des zeitlichen Verlaufs von Aufnahmen. Cut, Copy and Paste. Resampling. Timestretching. Übergänge.

Das Halbbildverfahren
erstellt von: Joachim Smetschka erstellt am: 07.11.2004 geändert am: 30.10.2006
Grundlagen des Interlaced Verfahrens

Allgemeingültige Aspekte und Voreinstellungen zu Modellierung
erstellt von: Werner Pötzelberger erstellt am: 20.02.2006 geändert am: 10.04.2006
In diesem Kapitel werden allgemeine Aspekte wie Voreinstellungen, Arbeitsweisen, Tipps und Richtlinien behandelt.

Wichtige Sprachelemente von höheren Programmiersprachen
erstellt von: Gerhard Funk erstellt am: 19.04.2008 geändert am: 16.10.2009
In diesem Modul werden folgende wichtige Sprachelemente höherer Programmiersprachen allgemein und am Beispiel von ActionScript erklärt: Variable, Terme, Wertzuweisung, Array, Sequenz, Verzweigungen (bedingte Anweisungen), Schleifen, ...

SVG - Scalable Vector Graphics
erstellt von: Martina Schwed erstellt am: 05.07.2005 geändert am: 10.04.2006
SVG (Scalable Vector Graphics) ist der offizielle auf XML basierende Vektorgraphik-Standard des W3C, welcher hochwertige Vektorgraphik, Rastergraphik, Animationen und Interaktivität unterstützt.
Dieses Modul beschreibt Anaglyphen, eine Methode zur 3-dimensionalen Wahrnehmung.

Musikalische Rohrblattinstrumente
erstellt von: Joachim Schnaitter erstellt am: 11.07.2005 geändert am: 10.04.2006
Schallerzeugung mit Hilfe von Rohrblasinstrumenten. Charakteristika und Unterscheidung.

Verlauf
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